DB: Gemeinsam reisen – gemeinsam sparen

Am 15. Dezember startet das neue Tarifsystem der DB – doch schon jetzt führt dies einem Boom bei einigen Internet-Angeboten: In den vergangenen Wochen sind verschiedene Websites mit dem Ziel angetreten, Bahnreisende zusammenzuführen. Der Hintergrund? Nach dem neuen Tarifsystem gibt es einen erheblichen Mitfahrer-Rabatt, bei fünf Reisenden kann man so bis zu 73 Prozent günstiger mit der Bahn fahren – und das auch auf einfachen Strecken. Einige dieser speziellen Mitreisezentralen findet man hier: bahnmitfahrzentrale.de, kartenfuchs.de, mitbahnen.de, ticket-mitfahrer.de und ticket-teilen.de. Bisher soll die DB dieser Idee noch gelassen gegenüberstehen.

Stiftung Warentest überprüft Online-Shops

Stiftung Warentest Online berichtet über Einkaufserfahrungen im Internet bei Amazon, Neckermann, BOL, Quelle, Otto, Karstadt, Buch.de, jpc.de, primusmedia.de, Weltbild.de und anderen. Fazit: Der Service muss verbessert werden! Die besten Noten der Tester bekam Amazon, andere Online-Anbieter schnitten – ebenso wie die Online-Ableger der großen Versandhäuser – deutlich schlechter ab.

Quizfragen

In einer Quizshow am Donnerstag Abend wurde folgende Frage gestellt:

Wie nennt man unerwünschte Werbesendungen per E-Mail?

Stream, Banner, Spam oder Bug?

Das Kandidaten-Paar: ein Student und eine Studentin, 27 und 28 Jahre alt, kurz vor dem Abschluss.

Die Studentin wählte “Banner”, das hätte sie schon mal wo gehört und sie sei sich sehr sicher. Der Student legte kein Veto ein, er hätte erst seit kurzem eine E-Mail-Adresse und hätte noch nie eine unerwünschte Werbemail bekommen.

Wie bei vielen anderen Gelegenheiten, zum Beispiel in Kundengesprächen, Vorträgen und Seminaren, zeigt sich an dieser kleinen Begebenheit, dass wir “Online-Kommunikations-Experten” und die Menschen “da draußen”, ob Unternehmensmitarbeiter oder Konsumenten, in unterschiedlichen Welten leben. Und dass wir höchstwahrscheinlich mehr an deren Bedürfnissen vorbeireden und vorbeischreiben, als uns bewusst ist.

Um die fehlende Kompetenz in Sachen Online-Kommunikation festzustellen, bedarf es keiner groß angelegten Studien, z.B. über das E-Mail-Antwortverhalten in dieser und jener Branche. Es reicht genaueres Hinhören und Nachfragen bei Menschen, die täglich mit Web und Co. arbeiten.

Da kommen Fragen wie: Was ist überhaupt ein URL? Wie erkenne ich, welches Mailprogramm ich verwende? Was ist das, was da immer so aufklappt, wenn ich auf die Website komme (PopUp) – ist das ein Virus? Bedeutet das Anklicken von “High Priority”, dass die E-Mail schneller beim Empfänger ankommt …?

Statistiken über die Zahl der Nutzer (der potenziellen Online-Käufer) und Angaben über Klickraten bei Bannern, PopUps und Co. sind oft nicht mehr als nette Zahlenspielereien. Sie sagen uns nichts über die Kompetenz der User im Umgang mit der Online-Kommunikation.

Und um die ist es sehr schlecht bestellt.

Die Folgen: Frustration bei Usern und Anbietern, schleppende Entwicklung des E-Commerce, schleppende Entwicklung von eGovernment und anderen sinnvollen Service-Leistungen der öffentlichen Hand, mangelndes Vertrauen in die digitale Kommunikation …

Wo könnten Lösungsversuche ansetzen?

Neue Einnahmequelle für Krankenhäuser?

Hey Leute!

Wie n-tv.de berichtet können frisch gebackene Eltern im Kreiskrankenhaus von Bad Soden-Salmünster ab sofort Geburtsanzeigen samt Digitalfoto per E-Mail direkt aus dem Kreißsaal verschicken. Das wäre doch eine neue Idee für die Reform des Gesundheitswesens, oder?

Viele Grüße … Euer eD